Mehrere Monate pendeln - Auto mieten oder kaufen?

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Autonomer
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Mehrere Monate pendeln - Auto mieten oder kaufen?

Beitrag von Autonomer » 28.01.2019, 11:47

Hallo!

ich bin seit ca. 2,5 Jahren selbstständig im Bereich Unternehmensberatung. Jetzt habe ich für Ende Februar einen Auftrag an Land gezogen, der sich über mehrere Monate hinziehen dürfte. Der Unternehmensstandort ist allerdings ~110 km von meinem Wohnort entfernt. Da ich kein Auto besitze und mit den öffentlichen Verkehrsmitteln schlecht hin komme, bin ich am überlegen, mir für die Dauer des Auftrages ein Auto zu mieten.

Dazu hätte ich ein ein paar Fragen. Und zwar, ob es steuerlich überhaupt sinnvoll ist, ein Auto zu mieten oder man vielleicht doch eher leasen / kaufen sollte. Dann hätte ich auch die Möglichkeit in der Nähe (~15km) bei einem Bekannten zu übernachten. Meine zweite Frage dazu wäre, wie sich das dann steuerlich verhält mit dem Mietwagen, wenn ich dort übernachte? Wie werden die Kilometer dann berechnet, wenn ich nicht immer nach Hause fahre und was wäre wenn der Bekannte für die Übernachtungen eine Art Miete verlangt. Kann ich das dann entsprechend absetzen?

Beste Grüße und danke schon mal für eure Hilfe!

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Britta89
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Re: Mehrere Monate pendeln - Auto mieten oder kaufen?

Beitrag von Britta89 » 29.01.2019, 09:36

Hi Autonomer,

für so einen doch recht kurzen Zeitraum macht Leasing oder Kauf in meinen Augen keinen wirklichen Sinn. Denn Leasingverträge laufen in der Regel über mehrere Jahre und ein Auto zu kaufen, nur um es dann kurze Zeit später wieder für weniger zu verkaufen, ist sicherlich auch nicht optimal. Da ist eine Langzeitmiete bei einer Autovermietung wohl die beste Lösung, weil du das auch monatlich kündigen kannst. Angeboten wird sowas zum Beispiel auf https://www.matrixmobility.de/branchen/freiberufler. Wenn du zukünftig aber weitere Aufträge außerhalb annehmen möchtest, lohnt es sich dann vielleicht doch ein eigenes Auto zu besitzen.

Bei steuerliche Geschichten bin ich jetzt auch kein Profi aber die Kosten für ein Mietfahrzeug kann man sicherlich mit angeben. Schließlich brauchst du das Fahrzeug ja, um zu deinem Auftraggeber zu kommen. Die Miete bei deinem Bekannten könntest du vergleichbar einer doppelten Haushaltsführung als Kosten abziehen. Das wirst du dir dann aber wohl selber mal ausrechnen müssen.

LG

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