KFZ VERKAUF WIE VORGEHEN

Fragen zum Thema TÜV/Dekra und Prüfdienste.
(Haupt-, Abgasuntersuchung, Kfz-Zulassung, Fahrzeugstilllegung, An- und Umbauten, Tuning usw.)

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BlauesAuto
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KFZ VERKAUF WIE VORGEHEN

Beitrag von BlauesAuto » 03.09.2008, 10:59

Hi,

also ich habe mit so etwas überhaupt keine Erfahrung.
Die Situation ist folgendermaßen: ich verkaufe momentan mein "fahrtüchtiges", versichertes, angemeldetes Auto, das keinen TÜV mehr hat, über einen Internetanbieter. Ich habe auch schon viele Anfragen bekommen.

Wie soll ich jetzt vorgehen? Ich sehe das Szenario auf mich zukommen, dass ein Käufer mir das Geld in die Hand drückt und mit dem Wagen dann zu TÜV und Zulassung fahren möchte. Aber was passiert wenn er auf dem Weg dorthin einen Unfall hätte? Die Versicherung würde nicht zahlen und ich wäre dran oder?

Wie muss ich vorgehen um auf der sicheren Seite zu sein? Auch möchte ich meine Versicherungsprozente eigentlich nicht riskieren. Was muss ich beachten? Ich habe mir schon im Schreibwarenhandel einen KFZ-Vertrag besorgt.

Danke und Gruß,

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willi
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Beitrag von willi » 03.09.2008, 14:47

Moin,

schau doch mal hier nach, da gibt es z.B. auch einen Kaufvertrag zum download und selber-ausdrucken (ich weiß, ist zu spät, du hast ja schon einen).

Nach den Versicherungsbestimmungen tritt der Käufer in die Rechte und Pflichten aus dem Versicherungsvertrag des Verkäufers bei Kauf des Fahrzeuges ein. Verursacht der Käufer vor Umschreibung einen Unfall, so haftet zwar die bestehende Haftpflichtversicherung, der Schadensfreiheitsrabatt des Verkäufers wird hiervon nicht berührt. Daher ist die schriftliche Erfassung der Uhrzeit der Übergabe wichtig.
(auch zu finden unter dem oben genannten Link) Also bist du auf der sicheren Seite ;)

Lade dir die Benachrichtigung für die Zulassungsstelle und die Versicherung herunter, ausfüllen, abschicken, sicher 8)
Gruß Willi
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BlauesAuto
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Beitrag von BlauesAuto » 03.09.2008, 14:56

Danke! Das ist ja schonmal gut zu wissen. Nur hat der Wagen ja keinen TÜV, d.h. im Falle eines Unfalls wird sich die Versicherung deshalb doch wohl querstellen einszuspringen.

Ich werde aber kaum einen Käufer finden, der den Wagen mit einem Hänger abholt. Der Käufer wird mit dem Wagen bis zu einer Werkstatt/TÜV fahren wollen.

Trägt er in diesem Fall das Risiko? Wenn er jetzt einen Unfall auf dem Weg zur Werkstatt/ TÜV baut, würde ich dann nicht privat in die Schuldpflicht genommen werden, da das Auto ja zu diesem Zeitpunkt bei der Zulassung noch auf meinen Namen gemeldet ist?

u.A.w.g.

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willi
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Beitrag von willi » 03.09.2008, 15:15

Der direkte Weg zum TÜV ist auch mit abgelaufener HU versichert.
Wenn er jetzt einen Unfall auf dem Weg zur Werkstatt/ TÜV baut, würde ich dann nicht privat in die Schuldpflicht genommen werden, da das Auto ja zu diesem Zeitpunkt bei der Zulassung noch auf meinen Namen gemeldet ist?
Deswegen ist der Vermerk des Übergabezeitpunkts ja so wichtig. Der Käufer würde, wenn alle Stricke reißen privat in die Pflicht genommen werden, da du ja die Fahrzeugübergabe mit Uhrzeit nachweisen kannst.

Ruf am besten bei Deiner Versicherung an, die können dir detaillierte Auskunft geben.
Gruß Willi
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Thimmy
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Re: KFZ VERKAUF WIE VORGEHEN

Beitrag von Thimmy » 13.05.2011, 14:12

Als Privatperson kann man beim Kfz-Verkauf eigentlich nicht viel falsch machen. Solange du hinterher das Geld hast ist alles gut.

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